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Liebe Journalistinnen und Journalisten,
wir freuen uns sehr, dass ihr auf von uns erfahren habt und womöglich auch über uns schreiben wollt. Das Thema „Alte Nutztierrassen“ ist hoch aktuell, gemäß unserem Motto #essenSTATTvergessen leisten wir unseren Beitrag dazu, sie zu erhalten.

Die Fotos stehen euch zur Berichterstattung über Cowfunding zur Verfügung, die Bildrechte liegen bei Cowfunding, die Quelle ist immer mit anzugeben.

Wer oder was ist Cowfunding?

Kurz

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Cowfunding ist ein Start-Up aus Freiburg, dass sich dafür einsetzt, alte Nutztierrassen durch bewussten Konsum zu erhalten. Dafür betreibt es eine Online-Plattform, auf der sich Kunden zusammenschließen können, um gemeinsam ein Tier (in Form von Fleischpaketen) zu finanzieren.

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Alle zwei Wochen stirbt eine alte Nutztierrasse aus. Cowfunding ist ein Start-Up aus Freiburg, dass sich dafür einsetzt, diese alten Nutztierrassen durch bewussten Konsum zu erhalten. Dafür betreibt es eine Online-Plattform, auf der sich Kunden zusammenschließen können, um gemeinsam ein Tier (in Form von Fleischpaketen) zu finanzieren.

Erhaltung der Rassen durch nachhaltigen Konsum
Dabei folgt Cowfunding Freiburg seiner Theory of Change: „Wir unterstützen die Populationen der Tiere und die Landwirte, die mit Leidenschaft dahinterstehen. Durch einen nachhaltigen Konsum wird die Nachfrage erhöht und die Rassen bleiben erhalten.“

Mit dem Konzept ‚essen statt vergessen‘ möchte das Freiburger Start-Up Cowfunding auch die Biodiversität und Klimaresilienz in den Vordergrund rücken, denn ihre immense Bedeutung würde oft unterschätzt.

LANG

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Alte Nutztierrassen passen nur schwer in unser ökonomisches System. Sie wachsen nicht schnell genug, sie sind zu klein und darüber hinaus werden ihre ursprünglich wichtigen Eigenschaften wie z.B. Unterstützung beim Ackerbau nicht mehr gebraucht. Alle zwei Wochen stirbt eine dieser Nutztierrassen aus. Das Start-Up Cowfunding aus Freiburg setzt sich dafür ein, alte Nutztierrassen durch bewussten Konsum zu erhalten.

Theory of change: essen statt vergessen
Dafür betreibt es eine Online-Plattform, auf der sich Kunden zusammenschließen können, um gemeinsam ein Tier (in Form von Fleischpaketen) zu finanzieren. Wegweisend für Cowfunding ist seine Theory of Change: „Wir unterstützen die Populationen der Tiere und die Landwirte, die mit Leidenschaft dahinterstehen. Durch einen nachhaltigen Konsum wird die Nachfrage erhöht und die Rassen bleiben erhalten.“ Essen statt vergessen!

Abhängigkeiten, die man auf den ersten Blick nicht erkennt
Mit seinem Konzept möchte das Start-Up auch die Biodiversität und Klimaresilienz in ihrer oft unterschätzen immensen Bedeutung in den Vordergrund rücken. Durch die Artenvielfalt kann sich die Natur immer wieder neu erfinden und es bestehen Abhängigkeiten, die man auf den ersten Blick nicht erkennt. „Welche Arten hierbei in Zukunft vielleicht auch für den Menschen von Nutzen sein werden, wissen wir heute noch nicht. Genauso wenig, wie wir vor 100 Jahren wussten, dass man heute lange gelbe Bananen zum Frühstück isst oder Kopfweh mittels eines Wirkstoffs (Aspirin) aus Weidenbäumen bekämpft“, so Cowfunding-Geschäftsführer Moriz Vohrer.

In den nächsten zwei Jahren soll das Konzept deutschlandweit und auf verschiedene vergessene Nutztierrassen ausgeweitet werden.

Warum wir tun, was wir tun

Gefährdete Rassen essen

Im Schnitt teilen sich bei Cowfunding 25-40 Kunden eine Kuh. Oder anders gesagt – mit jedem Einkauf bist du 2-4% der Lösung!

Es klingt völlig absurd: aber nur wenn wir mehr Alte Rassen essen, können wir langfristig deren Existenz sichern.

Landwirte züchten mehr

Je mehr wir die richtigen Sachen konsumieren desto mehr wird davon produziert.

Alte Rassen können es mit ihren hochgezüchteten Artgenossen schon lang nicht mehr aufnehmen, wenn es um die Menge geht. Dafür punkten sie bei der Qualität umso mehr!

Vorm Aussterben retten

Wurst und Fleisch von Alten Rassen ist sicherlich nicht das Günstigste. Das geht auch gar nicht. Denn es passt nicht ins „System Homo-Ökonomikus“.

Wir sind also das Gallische Dorf im Land der Lebensmittelindustrie. Unsere Mission: der nachhaltiger Fleischkonsum.

… darfs ein bisschen weniger sein. Dafür aber nachhaltig?   Interview mit dem Gründer

Woher kommt cowfunding?

Zu den Alten Nutztierrassen

das hinterwälder rind

Das Hinterwälder Rind ist ein besonders rein erhaltener Teil des alten badischen Landviehs. Das traditionelle Zuchtgebiet ist der Hochschwarzwald, rund um Feldberg und Belchen. Angepasst an die extremen Umweltbedingungen (steile Hänge, unwegsames Gelände, lange und kalte Winter) ist es sehr klein, dafür aber umso robuster.

HERKUNFT ● Hochschwarzwald
STATUS ● stark gefährdet
ZUCHTBULLEN ● noch 11
MILCHLEISTUNG ● 3,000 kg/Jahr
FLEISCHLEISTUNG ● 900 g/Tag
GRÖSSE ● 125 cm
FARBE ● rot mit weißem Kopf, helles Maul

MEHR ERFAHREN

Geschichten vom Hinterwälder ● Link
Hinterwälder Zuchtverein ● Link
Gesellschaft zur Erhaltung alter Haustierrassen ● Link
Hintergrundinformationen ● Link

das vorderwälder rind

Das Vorderwälder Rind stammt aus dem Schwarzwald. Ist sein "kleiner Bruder", das Hinterwälder Rind, vor allem in den Hochlagen des Schwarzwalds gezüchtet worden, kommt das Vorderwälder auch in den etwas gemäßigteren Höhen des Mittelgebirges vor. Es ist bestens angepasst an die natürlichen Herausforderungen des Schwarzwalds, also unwegsame Urgesteinsverwitterungsböden, steile Hanglagen, kurze Vegetationsdauer und ein eher rauhes Klima.

HERKUNFT ● Südschwarzwald
STATUS ● Vorwarnstufe
BULLEN ● noch 78
MILCHLEISTUNG ● 5,500 kg/Jahr
FLEISCHLEISTUNG ● 1,200 g/Tag
GRÖSSE ● 140 cm
FARBE ● rot-weiß gescheckt, helles Maul

MEHR ERFAHREN
Geschichten vom Vorderwälder ● Link
Aktuelle Bullenempfehlung ● Link