Artgerechte Tierhaltung, Fairness,
Umweltschutz & Transparenz

Die Nachhaltigkeitskriterien unserer Landwirte

1. Alte Nutztierrassen

Die Produkte im Online-Shop sind ausschließlich von reinrassigen oder Kreuzungen erster Generation von alten Nutztierrassen.

2. natürliches umfeld

Alle Tiere wachsen in einem natürlichen Umfeld mit ihren Artgenossen auf. Für Weidetiere ist es der Herdenverband, bei Schweinen heißt es Rotten, usw.

3. Viel viel Platz

Die Tiere können im Sommer raus und haben im Winter genügend Platz in einem gemeinsamen Stall oder einer offenen Stallung.

4. Keine Schmerzen

Den Tieren werden keine unnötigen Schmerzen zugefügt (Schnäbel stutzen, Zähnekneifen, kupieren von Schwänzen, Kastration ohne Betäubung, etc.).

5. Kein Murks

Die Tiere erhalten keine Hormone, keine genetisch veränderten Futtermittel und werden auch nicht vorbeugend mit Antibiotika behandelt.

6. Kurze Wege

Alle Tiere werden im Einzugsgebiet der jeweiligen Region (bspw. Schwarzwald) aufgezogen und zum Metzger gebracht. Der Landwirt hat hierbei die Möglichkeit, die Tiere bis zum Schluss zu begleiten.

Bio-Siegel vs. Transparenz

bio-siegel

Es gibt viele Bio-Siegel und alle haben verschiedene Ansprüche an die Landwirte und Metzgereien. Auch wenn der Siegel-Dschungel mittlerweile nur noch wenig Überblick bietet und immer wieder Ungereimtheiten auftauchen, finden wir Bio-Siegel eine sinnvolle Errungenschaft, um uns Konsumenten bei der Kaufentscheidung zu helfen.

Sie sind allerdings nicht das Non-plus-ultra und tun sich insbesondere mit Kleinstbetrieben sehr schwer. Hier ist eine Zertifzierung oft zu teuer, obwohl biologisch gewirtschaftet wird.

Da Cowfunding insbesondere mit diesen kleinen Betrieben (Landwirten und Metzgereien) arbeitet, haben wir uns entschieden, nicht zu dogmatisch zu sein – wir lassen auch verantwortungsvoll handelnde nicht-Bio-Betriebe zu. Wir möchten allerdings 100% Transparenz, sodass ihr selbst sehen könnt, wer hinter Cowfunding steckt.

TRANSPARENZ

Auf unserer Webseite, über Facebook und mittels unserer Newsletters möchten wir durch möglichst vielseitige Informationen Transparenz und Verständnis dafür schaffen, wie die Wertschöpfungskette der verschiedenen Cowfundings aussieht.

Überzeugt euch selbst auf der „Landwirte & Metzger“ Seite woher die Tiere kommen. Gerne könnt ihr auch die Landwirte besuchen und euch vor Ort von der Tierhaltung überzeugen.

Fragt, was euch interessiert und hört zu wie das Leben auf dem Land so ist. Nur im Austausch können wir verstehen, was hinter unserem Essen steckt.

fair dabei

Das Durchschnitts-Netto-Einkommen in Deutschland liegt derzeit bei 15,60€ pro Stunde. Wenn wir dies für die Arbeitsstunde unserer Landwirte ansetzen würden, würde das Fleisch grob gerechnet das Dreifache kosten.

Das ist vor allem dem geschuldet, dass in großen Betrieben (und hier reden wir von Betrieben mit vielen hundert oft auch tausenden Tieren) das Fleisch unglaublich billig produziert werden kann.

Im Gegensatz dazu verdienen kleine Landwirte oft nicht mehr als 3 bis 4€ pro Stunde.

Nun stehen wir als Cowfunding zwischen den Stühlen. Auch wenn wir den Landwirten am liebsten das 3-fache zahlen würden, wissen wir, dass viele von euch diesen Preis nicht zahlen würden oder können.

Wir haben uns daher zu einem Zwischenweg entschieden. Den gleichen wie bei Fairtrade. Wir geben euch als Konsument die Option, beim Einkauf 5% mehr zu zahlen und reichen das Geld dann an die Landwirte durch. #fairdabei

Bei der Wertschöpfungskette Fleisch gehen, wenn man gerecht wirtschaftet, rund 50% an den Landwirt. So sind 5% vom Endprodukt im Endeffekt 10% für den Landwirt. Nur zum Vergleich: bei Schokolade erhält der Landwirt weniger als 6% vom Preis des Endprodukts.

Wir sollten uns nicht fragen, warum gute Lebensmittel so teuer sind.

Sondern warum die Anderen so billig sind.

Reinrassig vs.  Kreuzungen

Ist es besser Reinrassige oder Kreuzungen zu essen?

Produkte können mit dem Namen der entsprechenden Rasse ausgezeichnet werden, wenn sie reinrassig oder Kreuzungen sind. Der Vorteil von reinrassigen Tieren ist, dass beide Elterntiere reinrassig sein müssen und so die bestehende Population noch mehr gefördert wird.

Wir wollen zwar die größtmögliche Förderung der gefährdeten Rassen, müssen aber auch damit klar kommen, dass es bei einigen Rassen nur noch sehr wenige Landwirte gibt, die diese züchten.

Wir von Cowfunding haben daher für unsere start-up Phase entschlossen, den Landwirten beide Möglichkeiten zu geben und werden mit der Zeit zusammen mit den Landwirten schauen, ob sie mehr reinrassige Tiere züchten.

#mit jedem biss ein bisschen